Die NahVG Hamm erreichen Sie unter:
Für Hamm / Kreis Unna: info@nahvg-hamm.de, Tel.: (02381) 9998744  *** Für Münster: info@nahvg-hamm.de, Tel.: (0251) 59083161

Betriebsgruppe Hamm                        

                                           
Die NahVG ist die Gewerkschaft für alle Beschäftigten des öffentlichen Personennahverkehrs.

Die NahVG Hamm vertritt die Interessen der Busfahrer, der Werkstattmitarbeiter, der Mitarbeiter in der Verwaltung, im Fahrausweisprüfdienst, im Service und der Kundenbetreuung, der Mitarbeiter der Betriebssteuerung und auch aller nichtgenannten Mitarbeiter jedes Verkehrsunternehmens der Stadt Hamm, ob nun in öffentlicher oder privater Hand.

Die NahVG ist ein kompetenter Ansprechpartner vor Ort.



 

      N E W S


 
23. April 2016 Einkommensrunde 2016
 

Warnstreik

Warnstreik am Dienstag 26.04.2016.

Die Busse der Stadtwerke Hamm werden ab Betriebsbeginn 4:00 Uhr bis Betriebsende nicht Fahren.

Nahvg Hamms Foto.

 
19. April 2016 Einkommensrunde 2016
 

Warnstreik



Einkommensrunde 2016

Streik und Demo am 27. April 2016 in Bochum

die Einkommensrunde 2016 für die Beschäftigten von Bund und Kommunen hat auch bei der zweiten Verhandlungsrunde am 11./12. April keine Fortschritte gebracht. Es gibt ein völlig unzureichendes Angebot der Arbeitgeber. Sie bieten lediglich 1% mehr ab Juni 2016 – das bedeutet drei Leermonate ab März 2016 – und 2% mehr ab Juni 2017! Auch die Forderung nach Verschlechterungen bei der Zusatzversorgung ist noch nicht vom Tisch. Das ist weit entfernt von unseren berechtigten Forderungen!

Die Hauptforderungen des dbb bleiben:

  • Lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent
  • Erhöhung der Auszubildenden-/Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich,
  • unbefristete Übernahme aller Auszubildenden
  • Laufzeit: 12 Monate

Der dbb ruft alle Beschäftigten von Bund und Kommunen zum Warnstreik auf!

Wir treffen uns am 27. April 2016, ab 10.00 Uhr, zu zwei Demozügen in Bochum.

Anreise mit dem Bus: Castroper Straße 109 (Kirmesplatz)
Anreise mit dem Zug: Südring / Ecke Universitätsstraße (Hauptbahnhof)

Ab ca. 11.00 Uhr demonstrieren wir zum Willy-Brandt-Platz.
Abschlusskundgebung ab ca. 11.45 Uhr, Ende ca. 13.00 Uhr

Mehr zum Thema:

Download: Mitglieder-Info [679 KB] [PDF]
Link: Sonderseite des dbb


 

18. Februar 2016 Einkommensrunde 2016
 

dbb fordert linear 6 %

 
In einer gemeinsamen Sitzung von Bundestarifkommission, Bundesvorstand und Grundsatzkommission für Besoldung und Versorgung hat der dbb beamtenbund und tarifunion am 18. Februar 2016 in Berlin seine Forderungen für die Einkommensrunde 2016 mit Bund und Kommunen beschlossen.

 
 
 

Der dbb fordert:

  • Lineare Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent
  • Nachwuchsförderung konkret gestalten: Erhöhung der Auszubildenden- und Praktikantenentgelte um 100 Euro monatlich, unbefristete Übernahme aller Auszubildenden, vollständige Übernahme von Reisekosten zu einer auswärtigen Berufsschule oder zu überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen, 30 Tage Urlaub für Auszubildende
  • Laufzeit: 12 Monate
  • Zügige Einführung einer neuen Entgeltordnung im kommunalen Bereich
  • Tariflicher Ausschluss sachgrundloser Befristungen
  • Verlängerung der Altersteilzeitregelungen
  • Gesundheitsschutz für Flughafenfeuerwehr
  • Wirkungsgleiche Übernahme für Beamte sowie Versorgungsempfänger

Alle aktuellen Informationen zur Einkommensrunde 2016 mit Bund und Kommunen finden Sie auf den Sonderseiten des dbb

 

Mehr zum Thema:

Downloads:
Flugblatt zur Einkommensrunde [1.644 KB] [PDF]
dbb spezial zur Einkommensrunde [3.298 KB] [PDF]



 
20. November 2015 Aufstand der Busfahrer
 

Lohndumping im Auftrag der Landkreise

 


Da tickt etwas...

Und die Hausgewerkschaft, die das ganze durch den Abschluss "Ihres" Tarifvertrages mit verursacht hat...
Wir sagen: Genug ist genug! Unsere Kolleginnen und Kollegen sind nicht die Lustknaben der Sparwut der Aufgabenträger!

Link: Video - SWR 3 [5:47 min.]



 
18. November 2015  Erster konkreter Anwendungsfall:
 

NAHVERKEHRSGEWERKSCHAFT LEGT VERFASSUNGSBESCHWERDE GEGEN TARIFEINHEITSGESETZ EIN


Die Nahverkehrsgewerkschaft (NahVG) hat in enger Abstimmung mit ihrem Dachverband als erste Gewerkschaft Verfassungsbeschwerde gegen das Tarifeinheitsgesetz (TEG) erhoben.

Erstmalig nach den im Oktober abgelehnten Eilanträgen dreier Spartengewerkschaften liegt im Falle der NahVG eine konkrete und massive Benachteiligung vor. Die Verfassungsrichter behielten sich ausdrücklich vor, bei
einer erheblichen Änderung der Tariflandschaft doch noch eine einstweilige Anordnung gegen das TEG zu erlassen, bevor eine Entscheidung im Hauptverfahren fällt.

„Wir haben sogar die Hoffnung, dass das Bundesverfassungsgericht gemäß der Begründung zur Ablehnung der einstweiligen Verfügungen im Oktober, die Angelegenheit von Amtswegen neu bewertet.“, so Axel Schad, Vorsitzender der NahVG. „Wir sehen uns in unseren verfassungsmäßig verbrieften Rechten als junge Fachgewerkschaft nicht nur extrem beschnitten, sondern auch existenziell bedroht.“

Das Tarifeinheitsgesetz sieht vor, dass bei kollidierenden Tarifverträgen in einem Betrieb nur die Rechtsnormen des Tarifvertrags derjenigen Gewerkschaft anwendbar sind, die zum Zeitpunkt des Abschlusses des zuletzt abgeschlossenen Tarifvertrags im Betrieb die meisten Mitglieder hat.

Die NahVG hat von Beginn der Planungen an gemeinsam mit einem Großteil der in Deutschland vertretenen Gewerkschaften den aus unserer Sicht verfassungswidrigen Eingriff in das Grundrecht der Koalitionsfreiheit scharf
kritisiert. Auch namhafte Verfassungsrechtler und selbst der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hatten das Gesetz während des Gesetzgebungsverfahrens als verfassungswidrigen Grundrechtseingriff bezeichnet.
Wir sind stolz und dankbar, Herrn Univ.-Prof. Däubler zu unserer Vertretung vor dem Bundesverfassungsgericht gewonnen zu haben und sehen dem nun beginnenden Verfahren mit großer Zuversicht entgegen.



 

03. August 2015 
Arbeitsrecht
Duschen und Umziehen als Arbeitszeit?

 

Quelle: Handelsblatt Online
Gericht schlichtet: Im kuriosen Rechtsstreit darum, ob das Umziehen vor und nach dem Job zur Arbeitszeit gehört, schlägt das Landesarbeitsgericht Düsseldorf eine Einigung vor. Der Kläger soll eine Nachzahlung bekommen.

DüsseldorfGehört das Umziehen vor und nach dem Job zur Arbeitszeit? Mit der kuriosen Klage eines Kfz-Mechanikers gegen die Stadtwerke Oberhausen muss sich das Landesarbeitsgericht Düsseldorf befassen. Die Kammer schlug am Montag eine gütliche Einigung vor: Nach Ansicht des Richters könnte der Bus-Reparateur 375 Euro als Nachzahlung erhalten – das wäre der Lohn für die Zeit, die er in sieben Monaten für das tägliche, zehnminütige An- und Ausziehen seiner Arbeitskleidung benötigt hat.

Der Mann wollte auch das zehnminütige Duschen nach Feierabend nachträglich angerechnet bekommen, das aber lehnte das Gericht ab. Hierzu gebe es keine gesicherte Rechtsprechung, sagte der Vorsitzende Richter.

Im Frühjahr hatte das Arbeitsgericht Oberhausen der Klage stattgegeben, der Fall ging dann in die nächste Instanz.

Gegen den Vorschlag des Landesarbeitsgerichts vom Montag können der Kommunale Arbeitgeberverband und der Kläger nun innerhalb von drei Wochen Widerspruch einlegen. Der Ausgang des Verfahrens hat womöglich Signalwirkung: In 15 weiteren Fällen haben Kollegen des Kfz-Mechanikers die Stadtwerke Oberhausen ebenfalls auf Nachzahlung verklagt.

22. Mai 2015  Pressemitteilung – HGST Köln

EIN SCHWARZER TAG FÜR DIE TARIFAUTONOMIE




 

04. Mai 2015  Anhörung im Bundestag

dbb lehnt Gesetzentwurf zur Tarifeinheit ab: Schwerwiegende Einschränkung von Grundrechten


Der dbb lehnt jede gesetzliche Regelung von Tarifeinheit grundsätzlich ab. Der Gesetzentwurf, den Bundesministerin Andrea Nahles (SPD) am 4. November 2014 vorgelegt hat, „ist verfassungsrechtlich bedenklich, gesellschaftspolitisch nachteilig und handwerklich problematisch“, erläuterte der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt bei der Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Arbeit und Soziales am 4. Mai 2015 in Berlin.

„Ausgehend von der schwerwiegenden und in keiner Weise annehmbaren Einschränkung von Grundrechten geht der dbb davon aus, dass das Gesetzesvorhaben nachhaltigen Schaden in der bundesdeutschen Gewerkschaftslandschaft anrichtet, der nicht ohne Folgen für die Gesamtstärke der bundesdeutschen Gewerkschaftbewegung bleiben wird und über eine Zerrüttung des Betriebsfriedens in unzähligen Fällen auch für die Arbeitgeber von nachteiliger Wirkung sein wird. Dass darüber hinaus das konkrete Gesetzesvorhaben auch bei einer Umsetzung gleich mehrere unlösbare Probleme aufwirft, macht deutlich, dass das gesamte Projekt nicht geeignet ist, die Tarifautonomie in Deutschland zu stärken. Das Gegenteil wäre der Fall“, so Dauderstädt.

„Artikel 9 des Grundgesetzes ist eindeutig“, betont der dbb in seiner Bewertung des Gesetzentwurfs: „Die Freiheitsrechte werden über jede Ordnungsfunktion gestellt. Er lässt eine Unterordnung des Grundrechts auf Koalitionsfreiheit unter gesellschafts- oder wirtschaftspolitische Zweckmäßigkeitserwägungen nicht zu. Genau das jedoch versucht der vorliegende Referentenentwurf. Vorgebliche ‚gesamtwirtschaftliche Belange‘ und eine behauptete ‚Entsolidarisierung‘ sollen mit dem Tarifeinheitsgesetz rechtfertigen, die Koalitionsfreiheit einzuschränken. In der Konsequenz dieses Gesetzes würde in Zukunft zahlreichen Gewerkschaften und hunderttausenden von Arbeitnehmern die Möglichkeit genommen, sich frei und selbstbestimmt um die Wahrung und Förderung ihrer Arbeitsbedingungen zu kümmern“, heißt es in der Stellungnahme. Der im Gesetzentwurf gemachte Versuch, diesen Verlust an Koalitionsfreiheit über ein „Recht auf Nachzeichnung“ und ein „Recht auf Anhörung“ zu kompensieren, reiche bei weitem nicht aus, um plausible Interessenvertretung gegenüber den Mitgliedern zu beweisen oder gar verfassungsrechtliche Bedenken zu zerstreuen. „Im Gegenteil: Der Gesetzentwurf würde ein Zwei-Klassen-Gewerkschaftssystem manifestieren, bei dem die Gestalter die erste Klasse bilden und die Nachzeichner ohne Streikrecht die zweite Klasse.“

Das Mehrheitsprinzip sei zudem kein grundgesetzkonformes Kriterium, da es die Organisationsfreiheit der Arbeitnehmer in unzulässiger Weise einschränke, wenn diese sich berufsspezifisch oder weltanschaulich orientiert organisieren wollten: Der Koalitionsfreiheit sei aus sich heraus jedes Zählverfahren fremd, betonte der dbb Chef. „Bei tarifpluralen Abschlüssen – wie zuletzt für die Lehrer mit den Ländern – würde in jeder Verwaltungseinheit gezählt werden müssen, was den Flächentarifvertrag zerstören würde“, erläuterte Dauderstädt.

Mit einem Inkrafttreten des Tarifeinheitsgesetzes drohen dem dbb zufolge zudem gesellschaftspolitische Nachteile. So würden freiwillige Absprachen zwischen konkurrierenden Gewerkschaften, für die es aktuell insbesondere im Bereich des öffentlichen Dienstes viele positive Beispiele gibt, gefährdet, weil die größere Gewerkschaft das Interesse an einer Kooperation verliert. „Auf diese Weise gingen zahlreiche den Betriebsfrieden und den Flächentarif stärkende Absprachen verloren“, warnte Dauderstädt. „Ersetzt würden sie in vielen Betrieben durch eine Verschärfung der Konkurrenz zwischen verschiedenen Gewerkschaften auf Betriebsebene.“

*Foto: Jan Brenner

Mehr zum Thema

dbb Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Tarifeinheit (PDF)

Sonderseite zur Tarifeinheit (dbb.de)


 

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